Die Natur muss gefühlt werden – Alexander von Humboldt

Schüler der Heilerziehungspflegekurse HEP 13a und HEP 13b und der Heilerziehungspflegehelferkurs HEP-H 5 des KWA Bildungszentrums besuchten den Sembauer Hof im Rottal.

Pfarrkirchen, 21.07.2016 – Schon der Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) wusste, dass Natur mehr ist, als reine Wissenschaft. Davon durften sich die Schüler der Heilerziehungspflegekurse HEP 13a und HEP 13b und der Heilerziehungspflegehelferkurs HEP-H 5 am Sembauer Hof im schönen Rottal mit allen Sinnen selbst überzeugen. An zwei individuell gestalteten Tagen leitete Frau Birgit Freudenstein die Schüler an, ihre Sinne für die Natur und deren vielfältige Auswirkungen auf und Möglichkeiten für den Menschen zu öffnen.

Nach einer musikalischen Begrüßung im Hof des Anwesens, führte Frau Freudenstein die Schüler über das weitreichende Hofgelände. Besonders angetan waren die Schüler vom vielfältigen Tierbestand des Hofes. Sie streichelten und fütterten Schafe und Ziegen mit der Hand und erlebten den gemächlichen Einmarsch der Hängebauchschweine in ihr Gehege mit anschließendem Schlammbad.

In unterschiedlichsten Einheiten erweiterten die Schüler all ihre Sinne. Sie stellten Chips aus Giersch her, gestalteten aus gesammelten Naturmaterialien ein Bodenbild, oder kühlten die Waden in der erfrischenden Rott, was bei hochsommerlichen Temperaturen besonders gut ankam. Ein weiteres Highlight war die Fahrt im Anhänger des Bulldogs, bei der Stock und Stein spürbar erlebt wurden.

Zum Abschluss wurden die Tage von den Schülern und den begleitenden Praxislehrkräften Frau Griebl, Frau Floßmann, Frau Hohn, Frau Wieser und Herrn Döring reflektiert und die Möglichkeiten und der Bezug zwischen Natur und den Arbeitsfeldern der Schüler hergestellt. Als Credo der Tage stellten die Klassen fest, dass es wichtig ist, die Vielfältigkeit der Natur in ihrer Gänze und mit allen Sinnen zu erleben.

Text und Fotos: Stefan Döring