Kreativtag Märchen

Von Frau Holle über Rotkäppchen bis zu den Bremer Stadtmusikanten stand Wohlbekanntes auf dem Lehrplan, wurde jedoch so aufbereitet, dass es auch in der Heilerziehungspflege einsetzbar ist.

Pfarrkirchen, 28. Februar 2015.  Der Kreativtag Märchen für den Mittelkurs in der Fachschule für Heilerziehungspflege fand in den Räumen des KWA Bildungszentrums in Pfarrkirchen statt. Zu Beginn konnte die Klasse mit einem kleinen Aufwärmspiel (Zwergen-Warm-Up) eingestimmt werden. Tatjana Griebl erzählte danach anschaulich und humorvoll ein afrikanisches Märchen. Im Anschluss daran stellten die Schüler ihr Märchenwissen beim Märchenquiz unter Beweis.

In Kleingruppen wurden dem Kurs HEP 11 vier verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie Märchen oder Geschichten dargestellt und präsentiert werden, um diese dann in praktischen Angeboten in ihren Einrichtungen anwenden zu können. Die Praxislehrkräfte Birgit Freudenstein und Katharina Pichlmeier luden die Schüler in ihre Märchenhöhle ein. In einer entspannten, orientalisch anmutenden Atmosphäre durften sie der Geschichte des „Kleinen Muck“ lauschen.

Tatjana Griebl und Alexandra Baumgartner  zwei weitere Praxislehrkräfte  stellten den Schülern die Methode „Kino im Kopf“ vor. Anhand einer Bilderreihe bereiteten die Schüler das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf und konnten sie mit Figuren schnell, sicher und frei nacherzählen.

Die beiden Lehrerinnen Ulrike Neidhart und Ingrid Kagerer ermöglichten den Schülern, das Märchen Sterntaler als Schattenspiel darstellen zu können. Kreativität und Phantasie sowie Teamgeist waren dabei gefragt. Klassleiterin Silvia Wieser schließlich lud die Schüler ein, alte Märchen der Gebrüder Grimm neu zu interpretieren und umzuschreiben. Zum Abschluss fand eine Reflexion statt und die entstandenen Geschichten wurden vorgelesen.            

Tatjana Griebl


Bilder vom Kreativtag Märchen