Soziale Landwirtschaft als Tor zur Natur

Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Heilerziehungspflege (HEP15) und der Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe (HEP-H 7) des KWA Bildungszentrums am Sembauer Hof im Rottal.

Pfarrkirchen, 17.7.2017 – Wie bereits in den Jahren zuvor durften die zwei Kurse der Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe des KWA Bildungszentrums Pfarrkirchen den Naturbegehungstag am Sembauer Hof in Pocking erleben. Sie konnten hier Einblick nehmen in das reichhaltige Angebot unserer Natur und deren Nutzung in der sozialen Landwirtschaft. Die Schüler und Schülerinnen erlebten dabei abwechslungsreiche und methodisch vielfältige Angebote, welche Frau Birgit Freudenstein, die Hofeigentümerin, individuell auf die beiden Kurse abgestimmt hatte. Sie ist Fachlehrerin für Heilerziehungspflege.

Nach einer musikalischen Begrüßung im Hof des Anwesens führte die Pädagogin die Klassen über das weitreichende Hofgelände. Besonders angetan waren die Schüler vom vielfältigen Tierbestand des Hofes. Sie streichelten und fütterten Schafe und Pferde. Was eine artgerechte Haltung von Kaninchen und Hühnern ausmacht, konnten die Schülerinnen und Schüler an weitläufigen Gehegen feststellen. Besonders fasziniert erkundeten sie den „Zauberbaum“, einen Apfelbaum, der trotz hohlem Stamm, wenig Baumrinde und dürftiger Verwurzelung im Erdboden, jedes Jahr die besten Früchte trägt – eine interessante Analogie auf das Leben unserer zu betreuenden Menschen in den Einrichtungen der Schüler. 

In unterschiedlichsten Einheiten schafften die Schülerer eine Vertiefung der Klassengemeinschaften und erlebten zudem die Vielfalt, welche die Natur mit sich bringt. Als besonderes Projekt stach das Aufstellen eines Maibaumes mit Schülern der Anne-Frank-Schule Pocking heraus, welches allen sichtlich Freude bereitete. 

Zum Abschluss wurden die Tage von den Schülern und den begleitenden Praxislehrkräften Frau Griebl, Ulrike Neidhart und Stefan Döring reflektiert und die Möglichkeiten und der Bezug zwischen der Natur und den Arbeitsfeldern der Schülerinnen und Schüler hergestellt. Dabei stellte sich die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Schülern und Praxislehrern als besonders wertvoll heraus.